Unterscheiden kann man drei verschiedene Klimazonen in Indien: Die Tropen, die Subtropen und den hohen Norden. Im Süden des Landes herrschen vorwiegend tropische Temperaturen, der Norden ist geprägt von subtropischen Wetterverhältnissen, im hohen Norden herrschen kalte Temperaturen unter dem Gefrierpunkt vor.
Das Wetter in Indien ist also von Region zu Region sehr unterschiedlich und man sollte sich als Tourist vorab etwas ausführlicher über Temperaturen und optimale Reisezeit informieren. Anfang Juni startet im sonst so trockenen Süden Indiens der Monsun, ein starker Regen, der über mehrere Monate anhält und durch das gesamte Land zieht. Nach circa vier Wochen erreicht er den Norden des Landes, wobei nicht alle Gebiete davon betroffen sein müssen.
Auf der einen Seite sind die starken Regenfälle natürlich sehr vorteilhaft, denn Farmer und Bauern haben in der restlichen Zeit des Jahres mit einer regelrechten Dürreperiode zu kämpfen. Auf der anderen Seiten haben die Menschen in Indien während dieser Zeit mit Überschwemmungen und gefährlichen Schlammlawinen zu kämpfen. Zudem wird der Monsun meist von starken Winden begleitet. Es empfiehlt sich daher auf einen Indienurlaub in dieser Zeit zu verzichten. Ab dem Oktober bleibt der Regen beinahe ganz aus und es wird wieder trockener. Das Wetter in Indien ist in der Zeit von Oktober bis Mai am besten für einen Urlaub.
Die Temperaturen sind angenehm warm und nicht zu drückend. Vor allem an den langen Sandstränden ist das Wetter in Indien ab Oktober beinahe ideal. Wem über 45 Grad im Schatten nichts ausmachen, der wird sich sicherlich auch Anfang des Jahres in Indien wohl fühlen.