Die schneebedeckten Berge von Srinagar und Kashmir ziehen in den Wintermonaten zahlreiche Touristen an, die abzweigenden Ströme des heiligen Ganges eignen sich hervorragend zum Rafting und die vorhandenen Wüstengebiete laden zu einer spannenden Trekking-Tour ein.
Neben den guten Sport- und Freizeitmöglichkeiten bietet Nordindien natürlich auch viele historische und kulturelle Schätze, die das Land auszeichnen. Nicht umsonst wird dieser Teil Indiens auch als Tempel- und Palastregion bezeichnet, denn man hat die Möglichkeit viele gigantische, stilvolle Gebäude aus nächster Nähe zu betrachten. In Nordindien befinden sich die heiligsten Stätten des Hinduismus und Buddhismus- das bekommt man in diesem Teil des Landes fast überall.
Die Hauptstadt Neu-Delhi ist das Kulturzentrum Nordindiens und zugleich Verkehrsknotenpunkt. Neben Rindern, Einheimischen und Touristen, die sich in den unasphaltierten Straßen tummeln, fahren und hupen hier Autos, Busse und landestypische Rikschas wild umher. Für Touristen, die das erste Mal in Nordindien unterwegs sind, ist das sicherlich etwas befremdlich. In den kleinen Vororten des Nordens gibt es viel zu sehen und zu erleben.
Das berühmteste Wahrzeichen des gesamten Landes, der Taj Mahal, ist die meist besuchte Attraktion. Dieser atemberaubende Tempel befindet sich in Agra, einer kleinen Stadt im mittelalterlichen Flair. Aufgrund des regen Touristenandrangs gibt es hier auch hervorragende Restaurants, Clubs und Hotels.
Wer tief in die Kultur Indiens eintauchen möchte, der ist in Chandni Chowk auf jeden Fall richtig. Inder stellen hier in den Straßen ihr Kunsthandwerk vor und verkaufen Textilien, wie zum Beispiel Schals aus Seide oder Kashmir. In Uttarakhand befindet sich der älteste und größte Nationalpark des Landes, der Corbett Nationalpark, wo abenteuerliche Jeep-Safaris und Touren angeboten werden.